Sonntag, 22. Mai 2016

Alles Rhabarber oder was?

Genau in den Folgenden Rezepten steht der liebe Rhabarber im Mittelpunkt. Ich habe mir 4 neue Bücher gekauft und das eine sollte so oder so in meinem Schrank laden und die anderen 3 die sind einfach so mit reingesprungen. Ein Rezept habe ich mir aus dem Buch von Cynthia Barcomi - Cheesecakes, Pies und Tarts abgekoppelt und verändert, mein Traumbuch den ich liebe Käsekuchen aller Art. Als ich mir nun die Rezepte aussuchte und zu meinen eigenen umwandelte, da kam mir immer wieder in den Sinn ist er nun ein Obst oder ein Gemüse?
Und ich hab natürlich mich versucht schlau zu machen und dieses leckere Gemüse wie ich nun weiß wird nun jedes Jahr bei uns verarbeitet. Bei uns werden 3 verschiedene Sorten angebaut sie sich im Geschmack und Fruchtfleisch unterscheiden.

Alles Grün: Stiel und das Fruchtfleisch sind grün und die Stangen sehr dick. Im Geschmack ist dieser sehr säuerlich und so sehr gut geeignet für Konfitüren oder Kompott.
Alles Rot: Bekannt als "Red Valentina" und kommt aus Kanada sie wird benutzt für Kuchen oder Kompott, da sie ein zartes Aroma und milden Geschmack überzeugt. Ihr Fruchtfleisch ist rötlich und ihr Aussehen sticht im strahlenden Rot herraus.
Rot-Grün: Er hat grünes Fruchtfleisch und sein äußeres ist in Rot gehalten, er schmeckt leicht herb und hat wenig Säure. Ihn verwendet man gern auch für Kuchen oder herzhafte Gerichte.

So nun wisst ihr was über diesen kleinen/ großen Alleskönner :-) ich habe ihn zum allerersten mal verwendet. Sonst habe ich ihn nur bei meiner Oma mal in einem Kuchen gegessen........was ich für Rezepte heute für euch habe sind eine Rhabarber- Blaubeer- Dinkel- Tart, Rhabarber- Himbeer- Sirup, New York Cheescake mit Rhabarber- Topping, eine Zitronen- Rhabarber- Limo und eine Rhabarber- Himbeer- Konfitüre. Oh ja ihr lest richtig es sind diesmal so einige Rezepte aber nicht alle bekommt ihr jetzt. Heute gibt es erst mal für euch die Konfitüre und den Sirup. Den beim nächsten mal brauch ich den Sirup um damit meine anderen Rezepte aufzubauen.

So ihr lieben nun kommen mein Rhabarber- Himbeersirup und ihr benötigt für etwa 1 Liter:

500g Rhabarber
250g Himbeeren (Tk)
200g Zucker
250g Rohrzucker braun
300ml Wasser
1 Limette

1. Den Rhabarber waschen und die Enden abschneiden, nun den Rhabarber in 2-3 cm große Stücken schneiden. Die Stücken mit dem Zucker vermischen in einem Topf geben und gut über Nacht ziehen lassen.
2. Über Nacht sollte der Zucker aus dem Rhabarber Fruchtsaft gezogen haben. Nun den Topf nehmen, die Tk Himbeeren, Wasser hinzugeben und auf höhster Stufe aufkochen. Die Limette halbieren und während des erhitzens die Limette über den Topf ausdrücken so das der Saft rauskommt.
3. Wenn es kocht etwa 5 Minuten auf höhster Stufe kochen lassen und danach auf eine der kleinsten Stufen 30 Minuten köcheln lassen.
4. Den etwas abkühlen lassen und dann durch ein Mulltuch abseihen oder durch ein ganz feines Sieb. Den Sirup auffangen und dann noch mal 5 Minuten aufkochen. Den noch heißen Sirup in Flaschen abfüllen.

Fertig.




Jetzt kommen wir zu meiner  leckeren Rhabarber- Himbeer- Konfitüre und dafür benötigt ihr:

2 Beutel Gelierfix (3 zu 1)
1300g Rhabarber
700g Himbeeren (Tk)
600g Rohrzucker braun

1. Den Rhabarber säubern, klein schneiden und mit den Tk Himbeeren abwiegen.
2. In einem großen Kochtopf geben. 2 EL vom Zucker mit dem Gelierfix vermischen und in den Topf mit geben, nun alles bei mittlerer Hitze zum kochen bringen. Dabei das rühren nicht vergessen!!!
3. Nun 3 Minuten sprudelnd kochen, danach Hitze reduzieren und so lange köcheln lassen bis der Rhabarber weich ist. Diesen etwas an der Topfwand zerdrücken damit nicht zu große Stücken in der Konfitüre vorhanden sind.
4. Die heiße Konfitüre in Gläser füllen bis diese randvoll sind. Mit einem Schraubdeckel verschließen und sofort umdrehen, für 5-10 Minuten so auf dem Deckel stehen lassen.

Fertig







Samstag, 7. Mai 2016

Jule is back........

......Ja ihr lest richtig ich bin wieder da :-D
Nach fast einem Jahr Pause bin ich zurück und habe so einige Rezepte für euch. Manche fragen sich sicher was ich so die ganze Zeit getrieben habe. Nein auf Reisen war ich nicht sondern erlebte eine Torbulente Zeit mit meiner Familie, denn wir haben Zuwachs bekommen.
Nun beehrt uns seit diesem Jahr März ein weiteres Naschkätzchen in unseren Reihen und stellt alles auf den Kopf. Ich gebe mein bestes euch meine Rezepte vom letzten Jahr endlich mal online zu stellen, zwei davon findet ihr da schon auf meiner Facebookseite unter den Notizen. Vielleicht probiert ihr ja schon eins davon aus, meine Familie schwärmt über den Himbeerlikör.

Das Rezept was ich euch heute vorstelle ist aus meiner Gesellenprüfung, das Grundrezept habe ich natürlich mal wieder etwas verändert und es zu einem Hingucker gemacht. Die Torte zauberte ich zur Geburtstagsfeier von meinem Mann und mir als unsere Familien zum Kaffee vorbei kamen. Die Dekoration der Torte fiel im gegensatz zu der von meiner Prüfung sehr fruchtig aus. Damals hatte ich nur eine kleine Rispe Johannisbeeren pro Stück, driesmal ist sie mit einem Himbeer-Johannisbeerspiegel und Beeren überhäuft.

Ihr benötigt:

1x Mürbeteigboden

600ml Sahne
500g Joghurt
180g Zucker
2 Pkt Vanillezucker
100g Himbeeren
150g Johannisbeeren
13 Blatt Gelatine
Zitronenschale

Himbeeren
Johannisbeeren
Brombeeren
Erdbeeren

1. Joguhrt mit Vanillezucker und Zitronenschale vermengen, am besten ein Tag davor vorbereiten und so gut durchziehen lassen.
2. 12 Blatt Gelatine einweichen. Beeren putzen/abwaschen, die Johannisbeeren für die Torte von den Rispen entfernen (dies geht am besten mit einer Gabel).
3. Die Sahne kalt aus dem Kühlschrank aufschlagen. In der Zeit den Mürbeteigboden vorbereiten, das kann unterschiedlich passieren einmal mit Kuvertüre bestrichen oder zum anderen mit Konfitüre.
In meiner Prüfung habe ich mit Kuvertüre (Schokolade) eingestrichen, diese antrocknen lassen, Konfitüre drüber gestrichen und einen Biskuitboden der gedrittelt war draufgelgt.
4. Die Joghurtmasse aus dem Kühlschrank holen. Himbeeren mit den Johannisbeeren pürieren und durch ein Sieb geben, so ist das Püree kernlos.
Die Gelatine in einem Topf erhitzen und auflösen, wenn sie richtig aufgelöst ist vom Herd nehmen. Ein paar Löffel der Joghurtmasse in die noch heiße Gelatine geben um die Temperatur etwas anzugleichen. Nun die Gelatinemasse zügig in die Joghurtmasse arbeiten und die aufgeschlagene Sahne unterheben.
5. Die hälfte der Joghurt-Sahne-Masse auf den Boden verteilen und ab in den Kühlschrank. Die restliche Masse mit 3/4 des Püree vermengen. Diese auf der Torte im Kühlschrank geben und weiter kühlen.
6. Das eine Blatt Gelatine einweichen und danach im Topf auflösen, den restlichen Püree zu geben. Abkühlen lassen und dann auf die Torte als Fruchtspiegel verteilen. Jetzt muss die Joghurt-Sahne-Torte mindestens 4 Stunden kühlen.
7. Die Torte aus dem Ring vorsichtig lösen und die Beeren auf der Torte verteilen. Ich habe hierbei in der Mitte Freiraum gelassen, so lässt sich die Torte besser schneiden. Da so keine Beeren im Weg sind die in die Torte gedrückt werden können während man ein Stück schneidet.

Nun könnt ihr servieren :-)


Ich hoffe euch gefällt und schmeckt das Rezept von meiner Prüfung.
Viel Spaß beim ausprobieren.